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the voyage of the “Lua”

…oder was ist “angemessener Bergelohn” eigentlich?

 

Sein Name ist Dino und schon seit frühester Jugend träumt er davon, einmal von seiner Heimat Terceira loszusegeln und ausgerechnet Island zu umrunden.

Irgendwann ist es dann soweit: er hat lange gespart, sich ein starkes Boot aus Aluminium organisiert, es auf den Namen “Lua” getauft, von seiner Familie Abschied genommen und läuft schließlich gut ausgerüstet und motiviert in den hohen Norden aus. Allein!

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Westlich der Hebriden gerät der junge Seemann in einen furchtbaren Sturm, das Boot verliert sein Ruder und er muss den schweren Entschluß fassen, seine Lua aufzugeben und sich abbergen zu lassen.

Einige irische Fischer, die das Drama am Funk mitverfolgt haben, machen sich, nachdem sich das schlimmste Wetter beruhigt hat, auf die Suche nach der Yacht. Sie finden sie bald, etwas ramponiert, aber doch auf dem aufgewühlten Atlantik treibend, und schleppen sie in einen Hafen. Sie kontaktieren Dino, um ihm seine geliebte Lua zurückzugeben und antworten auf seine Frage nach dem Bergelohn, dass sie sich über 1.100 Pfund oder Euro freuen würden, da 11 Personen mitgeholfen haben, die Yacht zu retten und ihnen 100 Pfund pro Person angemessen erscheinen würden.

Von wegen Versicherung, Gerichtsverhandlung, Lloyd-Formulare und Entschädigung bis zur Höhe des Bootswertes! Frag’ nicht, was die anderen für Dich tun können, sondern…

 

Liebe Grüße

Uli & Peer

 

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